Jochen Heidelmann zum Ehrenvorsitzenden des Kuratoriums der Alfred Prassek – Stiftung ernannt
Die Überraschung für Jochen Heidelmann war gelungen. Am Samstagnachmittag gab es in seinem Lieblings Café „Dolce Vita“ plötzlich Besuch von einer Delegation der Alfred Prassek – Stiftung.
Seine Nachfolgerin Frau Dr. Stefanie Boelck und Vorstand Hubert Sauter gingen in einer kurzen Ansprache auf das Wirken von Jochen Heidelmann als Vorsitzender des Stiftungskuratoriums ein.
In 27 Jahren begleitete er die Stiftung sehr erfolgreich. Das Vermögen wuchs deutlich an und sehr viele Zuwendungen konnten satzungsgemäß im Raum der alten Grafschaft verteilt werden.
Wichtigste Aufgabe in seiner Zeit war, die volkskundliche Sammlung des Stifters in ein der Öffentlichkeit zugängliches Museum, die „PRASSEK-Scheune“, zu formen. Die Eröffnung fand am 18. April 2009 statt. Auch die verstorbene Ehefrau des Geehrten, Dr. Hilde Heidelmann, wirkte beim Aufbau des Museums mit. Zusätzlich zu der elferHständigen Ausstellung bereichern heute unter der Leitung von Gisela Hyn vielfältigen Aktionen den Museumsbesuch.
Den weiteren langjährigen ehemaligen Mitgliedern der Stiftung gilt ebenfalls ein großer Dank. Der Vorstand Helmut Arnold führte die Stiftung über Jahrzehnte mit großen Verdiensten bis zu seinem plötzlichen Tod im Jahr 2023. Auch sein Stellvertreter Dr. Rudolf Lachenmann sowie die Kuratoren Wolfgang Schuller und Walter Kurz übten jahrzehntelang ihr ehrenamtliches Engagement aus.
Neben der formellen Urkunde wurde Jochen Heidelman eine Bild-Urkunde überreicht. Die Wertheimer Künstlerin Ruth Roth hat damit ein kleines Kunstwerk geschaffen ganz individuell für den Geehrten, das in seiner Wohnung einen würdigen Platz finden soll.
Alfred Prassek Stiftung
Wertheim, 07. März 2026

